Ende gut, alles besser?

Bus der HOCHBAHN Hamburg (c) Henrik Zawischa, Birgit Brink

Anfang 2017 hat die HOCHBAHN Hamburg entschieden, keine Elektro-Scooter mehr in Bussen mitzunehmen. Grundlage dieser Entscheidung ist ein Gutachten, das im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt wurde. Untersucht wurde lediglich das Gefährdungspotential von E-Scootern, sie könnten in Linienbussen durch Kippen oder Rutschen in bestimmten Situationen eine Gefahr darstellen. Nicht untersucht wurde, inwieweit die Sicherheit durch die Installation von Gurtsystemen erhöht werden kann. Weiterlesen

BTHG – meine Einschätzung

Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussionen zu Änderungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und mir fiel es sehr schwer Stellung dazu zu beziehen. Ist es eine grosse oder winzig kleine Reform? Viele Kommentare habe ich inzwischen dazu gelesen und am besten gefällt mir der gemeinsame Kommentar von Raul Krauthausen und Nina Apin: „Das Bundesteilhabegesetz ist nur ein Reförmchen der bisherigen Gesetzgebung. Und ein Rückschritt in Sachen Inklusion und Teilhabe“ Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch an die Sozialhelden

Rollstuhlfahrin rollt in einen Lift (c) Sozialhelden

Rollstuhlfahrin in einem Lift
(c) Sozialhelden

Freude bei den Sozialhelden.

Hurra Hurra, gestern Abend haben wir mit unserem Projekt BrokenLifts.org den Deutschen Mobilitätspreis gewonnen! Im Rahmen des Wettbewerbs prämierten die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Wettbewerbsjahr 2016 wegweisende Best-Practice-Projekte zum Schwerpunktthema Teilhabe und unsere Webseite zu Aufzugstörungen in Berlin und Brandenburg ist eines der zehn Projekte.

Die Auszeichnung motiviert uns sehr, an dem Projekt weiter zu arbeiten und es größer zu denken.

Vielen Dank und beste Grüße,

Andi Weiland von den Sozialhelden

Link zur Pressemittielung: https://deutscher-mobilitaetspreis.de/preistraeger/brokenlifts

Hamburg barrierefrei

Hamburger Stadtwappen, Fahne mit eingefügten blauen Anker (c) Birgit Brink, Oktober 2014

Hamburger Stadtwappen (c) Birgit Brink, Oktober 2014

Hamburg Tourismus hat sich dem Thema angenommen, wie Ausflüge gelingen können, wenn man die Stadt barrierefrei erleben möchte. Alle Ziele sind nicht problemlos erreichbar, aber inzwischen geht schon eine Menge. Zu bedenken ist, dass man eine Menge vorab planen muss, Umwege in Kauf nehmen muss  und oft Barrieren überwunden werden müssen.

Titelbild der Broschüre "Barrierefreies Hamburg" (c) Andreas Vallbracht. Zeigt zwei Rollstuhlfahrer, die an der Außenalster sitzen

Link zur Broschüre „Barrierefreies Hamburg“

http://www.hamburg-tourism.de/infos/unterwegs-in-hamburg/hamburg-barrierefrei/

Es ist noch viel zu tun, aber ein Anfang ist gemacht.

Abbau von Behindernissen. Heute gute Noten für den HVV

Der HVV kommt mit dem großen Liftprogramm gut voran. Im Februar 2016 berichtet der HVV, dass der barrierefreie Ausbau der Hamburger U-Bahn-Stationen weiter voran geht. Es werden neue Aufzüge, Leitsysteme und Bahnsteigangleichungen eingebaut– bis Ende 2018 sollen 80 Prozent des Liniennetzes barrierefrei ausgebaut werden.

Unter diesen Links:

Goldener Herbsttag im Klövensteen

In diesem Jahr zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, 8 Grad Celsius, buntes Herbstlaub. Alles lädt zu einem Waldspaziergang ein.

Wie jedes mal überlege ich vor dem Aufbruch, ob es ein Rolli-WC in der Nähe gibt, weiß ich doch von früheren Ausflügen, dass es im Klövensteen mit der Barrierefreiheit eher mau aussieht. Diesmal sind wir aber schnell fündig geworden. An der S-Bahnstation Rissen gibt es ein Rolli-WC, welches im passablen Zustand war und auch einwandfrei funktionierte. Mit diesem Wissen stand einem herrlichen Nacmittag nichts im Wege.

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(c) Henrik Zawischa