Warum auf Zugänglichkeit achten?

Oft denke ich, meiner Umwelt auf die Nerven zu gehen mit dem Thema „Zugänglichkeit für alle ermöglichen“. Menschen ohne Einschränkungen scheinen zu denken, dass Menschen mit Einschränkungen und anerkannter Schwerbehinderung Forderungen haben, die Unmengen an Geld verschlingen und viel zu wenigen zu Gute kommen. Weiterlesen

Entscheidung mit Kopf und/oder Bauch?

Im Leben spielen Entscheidungen eine große Rolle. Sei es, ob man zum Frühstück Kaffee oder Tee nimmt, sich für den Kauf oder Verkauf einer Aktie entscheidet oder welche Kleidung man tragen will. Oft haben die Entscheidungen keine größeren Konsequenzen, in vielen Fällen besteht jedoch Unsicherheit, welche Entscheidung gut und richtig ist. Weiterlesen

So wird mitmachen leicht

Im Juni 2015 verbrachten wir eine Woche im Spreewald (Brandenburg). Nach längerer Suche im Internet fanden wir eine geeignete Unterkunft, den Louisenhof in Burg. Wir wussten nicht, was uns erwartet, aber die Webseite https://www.louisenhof-burg.de machte einen guten Eindruck. Es gab alles, was ich mir wünschte: Ruhe, schöne Landschaft drumherum, ein kleiner Ort.

Die Gebäude (Frühstücksraum, Verwaltung, unser Haus) waren komplett stufenlos erreichbar. Das Bad in der Ferienwohnung war gut ausgestattet und passte für mich als Rollstuhlfahrerin. Der Eigentümer der Anlage hatte beim Bau großen Wert auf Barrierefreiheit gelegt und sich offensichtlich auch gut informiert.

Mein Fazit: So macht es Spaß, neue Gegenden zu erkunden und zu urlauben.

Besuch von vier kleinen Forschern

Letzte Woche bekam ich Besuch von vier kleinen Forschern zusammen mit ihrer Lehrerin. Sie machen mit beim „Tag der kleinen Forscher“, (http://www.tag-der-kleinen-forscher.de) der sich 2015 den unterschiedlichen Lebensräumen in der Stadt und auf dem Land widmet. Zum „Tag der kleinen Forscher“ bauen Schüler und Schülerinnen der Ganztagsschule an der Burgweide ein „Haus ohne Treppen“. Ein Haus, in dem alle Platz haben, und in dem sich jeder bewegen kann. Weiterlesen

Unterstützung für den Weg zur barrierefreien Arztpraxis

In Hamburg gibt es 4.700 Arztpraxen, aber nur ein kleiner Teil davon ist für alle zugänglich und nutzbar. Stufen machen das Betreten mit Gehstock, einem Rollstuhl oder Rollator unmöglich, Fahrstühle fehlen oder sind viel zu klein, Blinde können sich nicht orientieren, für Gehörlose ist die Kommunikation mit Arzt und Sprechstundenhilfen unmöglich. Die freie Arztwahl ist für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen nur theoretisch möglich, da es schwierig ist, eine zugängliche Praxis zu finden. Das Ziel ist klar: Mehr barrierefreie Arztpraxen für Hamburg. Weiterlesen

Inklusion – einfach erklärt

Ein geniales Video – eben auf Youtube entdeckt:

https://youtu.be/Xn7OPFw_ktc

Quelle: Inklusion – ein vielbesprochenes Thema. Aber was genau bedeutet der Begriff eigentlich? Ein Film von Sascha Müller-Jänsch (mj kreativ). Hergestellt im Auftrag der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Dieser Film ist im Rahmen des Projektes Kommunaler Index für Inklusion entstanden.

Kaltehofe – Schönes Ausflugsziel im neuen Gewand

Ich liebe es attraktive Ausflugsziele zu entdecken, die auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sind.

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(c) Birgit Brink

20 Jahre ist es her, dass wir eine Fahrradtour entlang der Kaltehofe gemacht haben. Schon damals fand ich die Filterbecken mit den runden Backsteingebäuden der Zu- und Abflussbrunnen faszinierend. Viel wusste ich über die Funktion der Kaltehofe nicht. Die Villa auf dem Gelände war nicht zugänglich. Weiterlesen