Barrierefreier Bahnhof – theoretisch ja, praktisch nein!
10. März 2011Am Wochende bekam ich eine Mitteilung von einer guten Bekannten, bei der ich nur noch mit den Ohren schlackern konnte. (weiterlesen…)
Am Wochende bekam ich eine Mitteilung von einer guten Bekannten, bei der ich nur noch mit den Ohren schlackern konnte. (weiterlesen…)
Im Oktober 2006 war Momo in einem Hotel in Wanne-Eickel. Das Hotel war super schön ausgestattet und auch komplett behindertengerecht für Rollifahrer.
Das Bad für Behinderte mit Rollstuhl war einfach ein Traum. An alles war gedacht. Riesig die Hütte und es htte mit Sicherheit jedem Rollifahrer gefallen, dieses Bad zu benutzen. Ging aber nicht! Denn beim Umbau hatte man vergessen die Türe zu verbreitern. Das heisst für Rollis: mehr als Türe auf und rein gucken ist nicht.
Gestern war ich in der Hamburger Uni im Audimax. Die Toiletten für Fußgänger sind im Keller, aber es gibt eine Behindertentoilette, die zugänglich ist – oder soll ich lieber sagen zugänglich wäre. Natürlich war die Tür abgeschlossen und man muss sich erst einen Schlüssel besorgen. Den habe ich schnell bekommen. (weiterlesen…)
Auf dem Weg von Mecklenburg-Vorpommern nach Hamburg gibt es an der Autobahn die Rastätte Trave. Auf den Schildern werden groß Rolli-Toiletten angekündigt. Die wären sogar zugänglich gewesen, wenn nicht die Tür abgeschlossen gewesen wäre. Man musste die Treppe rauf und dann wieder in den Keller, um zu den Toiletten zu kommen. Klingeln, um von unten herein zu kommen, habe ich spontan nicht gefunden. Da frag ich mich, warum die große Ankündigung auf den Schildern?

Nachtrag 2011
Man hat gelernt! Nun kann man mit einem Euro-Schlüssel zu den Toiletten kommen. Ist gut, wenn sich eine schlechte Lösung in eine gute verwandelt.