Ich liebe es!

1. Mai 2007

Mal wieder ein Beispiel aus der Berliner Gegend. Hier bleibt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen das gute Essen bei Mac Donald’s erspart. Vor 1 1/2 Monaten wurde eine Filiale am Bahnhof Oranienburg eröffnet. Zentrale Lage, aber leider nicht für jeden zugänglich. Sogar auf ein Treppengeländer hat man verzichtet. (weiterlesen…)

Mobil mit vier anderen Rädern

30. April 2007

Wenn man noch einige Schritte gehen kann und mit einem Gehstock nicht so gut zurecht kommt, ist ein Rollator (von mir auch Rollmaus genannt) eine gute Alternative. Anfangs kommt man sich vor wie eine Oma, aber dieses Gefühl legt sich schnell, wenn die anderen feststellen, dass man damit viel mobiler aussieht. (weiterlesen…)

“Es ist nicht wichtig, ganz ohne Rollstuhl auszukommen” Reportage von Veronika Szentpetery

23. März 2007

Da ist der Bordstein am Zebrastreifen. Der Schotterweg, der nicht asphaltiert ist. Die Treppen. Der Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und S-Bahn-Einstieg. Kleine Schritte für die meisten Menschen, oft unüberwindbare Hindernisse für Rollstuhlfahrer.

Andrea Schanker (Name geändert) braucht ihren Rollstuhl nicht immer, denn sie kann, wenn auch nur mit Hilfsmitteln, noch gehen. Aber ganz ohne ihn kommt sie auch nicht mehr aus. So wie heute. Die 41-Jährige Stadtplanerin, die im Westen Hamburgs im Stadtteil Groß-Flottbek wohnt, hat einen Termin beim Arbeitsamt in der Innenstadt. Sie muss rechtzeitig mit ihrem Wagen losfahren, um nicht zu spät zu kommen, falls sie keinen Parkplatz bekommt, der nah am Eingang ist. (weiterlesen…)

Das Bad in einem Hotel – Traum oder Albtraum?

17. März 2007

Im Oktober 2006 war Momo in einem Hotel in Wanne-Eickel. Das Hotel war super schön ausgestattet und auch komplett behindertengerecht für Rollifahrer.
Das Bad für Behinderte mit Rollstuhl war einfach ein Traum. An alles war gedacht. Riesig die Hütte und es htte mit Sicherheit jedem Rollifahrer gefallen, dieses Bad zu benutzen. Ging aber nicht! Denn beim Umbau hatte man vergessen die Türe zu verbreitern. Das heisst für Rollis: mehr als Türe auf und rein gucken ist nicht.

Einfach ins Restaurant

18. Februar 2007

Gestern habe ich eine gute Erfahrung gemacht. Wir waren in einem kleinen Restaurant in der Marschnerstraße in Hamburg. Das Restaurant ist ohne Stufe zu erreichen und auch die Toiletten sind nicht, wie sonst so oft, im tiefsten Keller verbuddelt. Der Abend war sehr nett. Es war das Reaturant “Living” in der Marschnerstr. 26. Es gehört zum Louis-Braille-Center und beim Bau wurde auf eine behindertengerechte Gestaltung geachtet (www.restaurant-living.de). Schön, wenn man so ein positives Beispiel rein zufällig entdeckt.

Typisch Berlin – außen Hui, innen Pfui.

4. Februar 2007

Axel Klein aus Berlin schickte mir heute diesen Bericht:

Ich wollte gestern in das neu eröffnete Bodemuseum auf der Museumsinsel. Von außen kommt man nur über eine Freitreppe mit 6 Stufen rein. Ich war ganz begeistert, als ich sah, daß das Problem im Sinne des Denkmalschutz für Rollifahrer perfekt gelöst wurde. Man fuhr auf ne Plattfom, die dann angehoben wurde. Gleichzeitig klappten die Stufen um, sodass man bequem reinfahren konnte. (weiterlesen…)

Eingesperrt!

3. Februar 2007

Gestern war ich in der Hamburger Uni im Audimax. Die Toiletten für Fußgänger sind im Keller, aber es gibt eine Behindertentoilette, die zugänglich ist – oder soll ich lieber sagen zugänglich wäre. Natürlich war die Tür abgeschlossen und man muss sich erst einen Schlüssel besorgen. Den habe ich schnell bekommen. (weiterlesen…)

Steile Rampe

1. Februar 2007

Auch heute liefere ich mal wieder ein Beispiel aus Berlin. Der Zugang zur TU Berlin, Fakultät I in der Franklinstaße hat erfreulicherweise eine Rampe. Allerdings (weiterlesen…)

Zur barrierefreien Wohnung gehört auch ein barrierefreier Außenraum

16. Januar 2007

Letzte Woche bekam ich von einer Wohnungsbaugenossenschaft ein Angebot für eine barrierefreie Wohnung. Sie liegt im 1. Obergeschoss, das Haus hatte sogar einen Aufzug. Der Grundriss der Wohnung sah gut aus, aber…. Irgendwie muss man in das Haus kommen. Die Rampe an der Treppe zum Hauseingang hat mindestens eine Steigung von 30 %. (weiterlesen…)

Wie soll man da mit einem Rollstuhl herein kommen?

9. Januar 2007

Stolz steht auf der Webseite der Berliner Stadtbibliothek, dass Rollstuhlfahrer für das Haus Berliner Stadtbibliothek den Hintereingang im 2. Innenhof, Schlossplatz 6/7 nutzen sollen. Das Zentrum für Berlin-Studien und der Kleine Säulensaal in der Breite Str. 36 sind ebenfalls über diesen Weg erreichbar. (weiterlesen…)