Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden?

Eigentlich sollten öffentliche Gebäude barrierefrei zugänglich sein. Eigentlich. Oft muss man 20 Stufen bewältigen, um in ein Rathaus zu kommen. Rampen sehen hässlich aus und brauchen zu viel Platz oder der Denkmalschutz macht einen Strich durch die Rechnung. Schön ist, wenn man fitte Fußgänger um Hilfe bitten kann, wenn man selbst die Hindernisse nicht überwinden kann. Aber was macht Mensch, wenn kein Helfer weit und breit zur Verfügung steht?

Öffentlichkeitswirksam mit dem Rollstuhl durch Friedrichshafen

Wenn Zeitungen gerade ihr Sommerloch stopfen müssen, kann man sie dazu gewinnen, über Touren der Behördenmitarbeiter mit dem Rollstuhl durch die Stadt zu berichten. Oft zieren sich Mitarbeiter, den Platz im Rollstuhl einzunehmen. Aber wenn, dann kommen eventuell auch Zeitungsreporter, knipsen ein nettes Photo und schreiben einen Bericht, der sich positiv auf die Wählerzahlen auswirkt. Solche Öffentlichkeitswirksamen Touren können für Ungeübte anstrengend sein – insbesondere wenn sie Holperstrecken im Rollstuhl bewältigen müssen. Leider hält das große Medieninteresse nur für kurze Zeit.

Keine gute Presse bekommen die Bürgermeister, die sich für Rollstuhlfahrer/innen nicht interessieren und sich weigern, mal eine andere Perspektive einzunehmen. Sie hinterlassen so einen äußerst schlechten Eindruck.

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen