Neue Parkregelung in Hamburg

RollstuhlparkplatzVon Birgit Brink (25.6.2007)

Hamburg (kobinet) Als eines der letzten Bundesländer hat sich endlich der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf eine Regelung für Menschen mit Behinderungen, die deutlich in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, denen aber die erforderlichen Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis fehlen, geeinigt. „Neue Parkregelung in Hamburg“ weiterlesen

Zu Gast bei Freunden in Hamburg?

Aber was ist, wenn die Freunde im Rollstuhl sitzen und Hunger bekommen? In Hamburg sollten sie sich am besten genug zu essen einpacken, damit sie niemals in die Verlegenheit kommen, ein Restaurant suchen zu müssen, welches sie betreten können. Eine spontane Wahl ist oft unmöglich, da die Eingänge nicht ebenerdig sind, die Toiletten irgendwo im Keller versteckt oder so klein sind, dass man nicht mit einem Rollstuhl nicht hereinkommt. „Zu Gast bei Freunden in Hamburg?“ weiterlesen

Wie bekomme ich das bloss auf?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen hat eine Studie in Auftrag gegeben, für die 500 Seniorinnen und Senioren über 55 befragt wurden, ob sie Probleme beim Öffnen von Verpackungen haben. Fast 50 % der Befragten hat mehrmals in der Woche oder sogar täglich Probleme damit, 71 % bemängeln, dass die Öffnungsmechanismen (Aufreißfäden usw.) vieler Packungen nicht funktionieren. Bei einigen Verpackungen muss man besonders fit sein, um an den Inhalt zu gelangen. Diese Hindernisse müssen nicht nur Senioren, sondern alle Menschen meistern, die körperlich eingeschränkt sind. „Wie bekomme ich das bloss auf?“ weiterlesen

Wie soll man da heran kommen?

Hej,
heute war ich mal wieder bei IKEA in Hamburg-Moorfleet. Meine Einkäufe plane ich gerne im voraus. In der Lagerhalle wollte ich mir die Standorte meiner Artikel vom Servicecomputer anzeigen lassen. Doch leider konnte ich den Computer nicht bedienen. Er ist für Rollstuhlfahrer in einer unerreichbaren Höhe montiert. Auch Menschen, die nicht die Normgröße haben, können diesen nicht bedienen. „Wie soll man da heran kommen?“ weiterlesen

Aufzug im Laden für Kunden tabu!

Direkt am Eingang der Borsighallen in Berlin gibt es ein Geschäft, welches sich über zwei Etagen erstreckt. Fußgänger können problemlos direkt über eine Treppe im Laden in die höhere Etage kommen. Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenlenker müssen einen großen Umweg machen. Erst raus aus dem Laden zu den entfernt liegenden Aufzügen und dann wieder rein in den Laden. „Aufzug im Laden für Kunden tabu!“ weiterlesen

Ich liebe es!

Mal wieder ein Beispiel aus der Berliner Gegend. Hier bleibt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen das gute Essen bei Mac Donald’s erspart. Vor 1 1/2 Monaten wurde eine Filiale am Bahnhof Oranienburg eröffnet. Zentrale Lage, aber leider nicht für jeden zugänglich. Sogar auf ein Treppengeländer hat man verzichtet. „Ich liebe es!“ weiterlesen

Mobil mit vier anderen Rädern

Wenn man noch einige Schritte gehen kann und mit einem Gehstock nicht so gut zurecht kommt, ist ein Rollator (von mir auch Rollmaus genannt) eine gute Alternative. Anfangs kommt man sich vor wie eine Oma, aber dieses Gefühl legt sich schnell, wenn die anderen feststellen, dass man damit viel mobiler aussieht. „Mobil mit vier anderen Rädern“ weiterlesen

“Es ist nicht wichtig, ganz ohne Rollstuhl auszukommen”

Reportage von Veronika Szentpetery

Da ist der Bordstein am Zebrastreifen. Der Schotterweg, der nicht asphaltiert ist. Die Treppen. Der Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und S-Bahn-Einstieg. Kleine Schritte für die meisten Menschen, oft unüberwindbare Hindernisse für Rollstuhlfahrer.

Andrea Schanker (Name geändert) braucht ihren Rollstuhl nicht immer, denn sie kann, wenn auch nur mit Hilfsmitteln, noch gehen. Aber ganz ohne ihn kommt sie auch nicht mehr aus. So wie heute. Die 41-Jährige Stadtplanerin, die im Westen Hamburgs im Stadtteil Groß-Flottbek wohnt, hat einen Termin beim Arbeitsamt in der Innenstadt. Sie muss rechtzeitig mit ihrem Wagen losfahren, um nicht zu spät zu kommen, falls sie keinen Parkplatz bekommt, der nah am Eingang ist. „“Es ist nicht wichtig, ganz ohne Rollstuhl auszukommen”“ weiterlesen

Das Bad in einem Hotel – Traum oder Albtraum?

Im Oktober 2006 war Momo in einem Hotel in Wanne-Eickel. Das Hotel war super schön ausgestattet und auch komplett behindertengerecht für Rollifahrer.
Das Bad für Behinderte mit Rollstuhl war einfach ein Traum. An alles war gedacht. Riesig die Hütte und es htte mit Sicherheit jedem Rollifahrer gefallen, dieses Bad zu benutzen. Ging aber nicht! Denn beim Umbau hatte man vergessen die Türe zu verbreitern. Das heisst für Rollis: mehr als Türe auf und rein gucken ist nicht.

Einfach ins Restaurant

Gestern habe ich eine gute Erfahrung gemacht. Wir waren in einem kleinen Restaurant in der Marschnerstraße in Hamburg. Das Restaurant ist ohne Stufe zu erreichen und auch die Toiletten sind nicht, wie sonst so oft, im tiefsten Keller verbuddelt. Der Abend war sehr nett. Es war das Reaturant “Living” in der Marschnerstr. 26. Es gehört zum Louis-Braille-Center und beim Bau wurde auf eine behindertengerechte Gestaltung geachtet (www.restaurant-living.de). Schön, wenn man so ein positives Beispiel rein zufällig entdeckt.

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