Protesttag 5. Mai

Alle Jahre wieder ….

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. Europaweit gehen einige auf die Straße, um deutlich zu machen, dass das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe noch lange nicht erreicht ist.

Leider wird der Prostest selten von denen gehört, die letztendlich die Entscheidungen zur Barrierefreiheit, Teilhabe, Inklusion, … treffen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Menschen mit Behinderungen immer wieder ausgeschlossen werden, obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention schon seit vielen Jahren verabschiedet wurde und eigentlich zu berücksichtigen ist.

2 Gedanken zu „Protesttag 5. Mai

  1. Ja, es ist traurig, was man immer wieder erlebt.

    Die Gedankenlosigkeit der Menschen, die nur ihre eigene Art der Fortbewegung in dieser Welt kennen, ist wohl ein Grund, weshalb sich im realen Leben so schnell nichts ändern wird. Behinderung macht Arbeit, passt nicht zum Lifestyle und wird deshalb wohl auch gern aus den Gedanken ausgeblendet.

    Meine Meinung ist jedoch, dass der wichtigste Faktor „Geld“ heißt. Dieses ist meistens nicht genügend vorhanden, bzw. wird von den Städten und Gemeinden lieber in prestigeträchtige Projekte angelegt. Eben weil man sich damit leichter einen Namen machen kann und damit ein größeres Publikum (potenzielle Wähler) anspricht.

    Ganz allgemein finde ich es ein schwieriges Unterfangen, bspw. baulich überall auf einen barrierefreien Status zu kommen. Alte Bestandsbauten sind meistenteils Problemfälle. Jedoch sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass im öffentlichen Raum absolut JEDER überall hinkommt. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass bei Neubaumaßnahmen, gleich welcher Art, oft nicht darauf geachtet wird.

    Aber ich frage mich, ob jetzt jemand diese Worte liest …

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