Kreatives Nachdenken

Kurzarbeit, „Stay at home“ und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie bedeuten für die Einen Stillstand, für die Anderen Nachdenken über die Zukunft und wie es weitergehen kann. Ilja nutzte die Pause, um zu überlegen, wie es mit dem Projekt Rampenbau der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit, in dem sie seit Mai 2019 als Koordinatorin aktiv ist, weitergehen kann, wenn es weitergeht.

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Nur 1,5 km – aber RentnerInnen haben ja viel Zeit

Am Mittwoch hatte ich einen Termin bei meinem Augenarzt: Ein Routinetermin, der nur wenige Minuten dauert. Die Praxis ist nicht weit weg. Die 1,5 km kriege ich mit Rollstuhl und Handbike locker hin. Aber es regnete und ich müsste ohne Kontaktlinse und mit Notbrille, also nur mit halber Sicht, fahren. In solchen Fällen gibt es noch Plan B. Eine kurze Fahrt mit der U-Bahn. Funktionierte aber nicht, weil der Aufzug an der einen Station schon seit zwei Tagen außer Betrieb ist. In der Regel geht die Reparatur fix, diesmal wohl nicht.

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10 Jahre UN BRK – Ist Deutschland rollstuhlgerechter geworden?

Posted by Svenja Heinecke | Mrz 25, 2019

Vor 10 Jahren am 26. März 2009 trat in Deutschland die Behindertenrechtskonvention in Kraft, die die Rechte von Menschen mit Behinderung verankert. Barrierefreie Zugänglichkeit zu schaffen ist darin eine wichtige Verpflichtung der Vertragsstaaten, die unterzeichnet haben. Wir haben verglichen, ob und wie sich die Rollstuhlgerechtigkeit der Orte auf Wheelmap.org in Deutschland entwickelt hat.

Link zum kompletten Artikel:

https://news.wheelmap.org/10-jahre-un-brk-ist-deutschland-rollstuhlgerechter-geworden/

Meine persönlichen Erfahrungen mit Barrierefreiheit auf Reisen

Am liebsten verreisen mein Mann und ich an Ziele, die tolle Photomotive bieten und die wir noch nicht kennen. Viel Kram muss mit auf Reisen gehen (Rollator, Rollstuhl, Handbike, Photoausrüstung), So wählen wir Ziele in Europa, die mit dem PKW erreichbar sind. All inclusive Reisen mit festgelegtem Ausflugs- und Bespassungs-Programm stehen auf meiner Wunschliste ganz weit unten. Besser gefallen mir Individualreisen, die wir nach unseren Wünschen gestalten können. Wichtig ist, dass die Unterkunft für mich barrierefrei ist und es in der Umgebung attraktive und erreichbare Ausflugsziele gibt.

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Gastbeitrag von www.blauherz.eu – Blauherz – Style without borders

Neues soziales Modelabel startet in der Kurpfalz

BLAUHERZ produziert die nachhaltige Hose für Rollstuhlfahrer

Mehr als 1,8 Million Menschen in Deutschland sind auf den Rollstuhl angewiesen und haben Schwierigkeiten passende Kleidung zu finden. Vor allem wenn es um den Kauf einer neuen Hose geht, stehen Rollstuhlfahrer vor besonderen Herausforderungen: Die Standardhosen aus dem Kaufhaus rutschen, hinterlassen Druckstellen oder sind schlicht zu kurz. „Gastbeitrag von www.blauherz.eu – Blauherz – Style without borders“ weiterlesen

Meistens findet man was!

Es gibt Orte in Hamburg, die für Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen zugänglich sind. Das sind z.B. viele Museen (http://www.hamburg.de/hamburg-barrierefrei/4434040/barrierefreie-museen/) und Theater (http://www.hamburg.de/hamburg-barrierefrei/4434720/theater-barrierefrei/). Erfreulich ist auch, dass die Zahl der zugänglichen Cafés und Restaurant langsam wächst. Für Kinofreunde und -freundinnen sieht es allerdings nicht gut aus. Nur wenige, insbesondere der Programmkinos, sind zugänglich und nutzbar. „Meistens findet man was!“ weiterlesen

Broschüre für Rollstuhlfahrer, die Hamburg entdecken wollen

Hamburg Tourismus gibt eine neue Broschüre „Mit dem Rollstuhl unterwegs an Alster und Elbe“ für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Hamburg-Besucher heraus. Sie enthält alle wichtigen Informationen für die Reisevorbereitung und -durchführung. „Broschüre für Rollstuhlfahrer, die Hamburg entdecken wollen“ weiterlesen

Ende gut, alles besser?

Bus hält an Haltestelle
Bus der HOCHBAHN Hamburg (c) Henrik Zawischa, Birgit Brink

Anfang 2017 hat die HOCHBAHN Hamburg entschieden, keine Elektro-Scooter mehr in Bussen mitzunehmen. Grundlage dieser Entscheidung ist ein Gutachten, das im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt wurde. Untersucht wurde lediglich das Gefährdungspotential von E-Scootern, sie könnten in Linienbussen durch Kippen oder Rutschen in bestimmten Situationen eine Gefahr darstellen. Nicht untersucht wurde, inwieweit die Sicherheit durch die Installation von Gurtsystemen erhöht werden kann. „Ende gut, alles besser?“ weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch an die Sozialhelden

Rollstuhlfahrin rollt in einen Lift (c) Sozialhelden
Rollstuhlfahrin in einem Lift
(c) Sozialhelden

Freude bei den Sozialhelden.

Hurra Hurra, gestern Abend haben wir mit unserem Projekt BrokenLifts.org den Deutschen Mobilitätspreis gewonnen! Im Rahmen des Wettbewerbs prämierten die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Wettbewerbsjahr 2016 wegweisende Best-Practice-Projekte zum Schwerpunktthema Teilhabe und unsere Webseite zu Aufzugstörungen in Berlin und Brandenburg ist eines der zehn Projekte.

Die Auszeichnung motiviert uns sehr, an dem Projekt weiter zu arbeiten und es größer zu denken.

Vielen Dank und beste Grüße,

Andi Weiland von den Sozialhelden

Link zur Pressemittielung: https://deutscher-mobilitaetspreis.de/preistraeger/brokenlifts