Besuch in der Galerie der Gegenwart – allein?

Am Sonntag waren wir in der Galerie der Gegenwart am Glockengießerwall in Hamburg. Informationen, wie ich mit meinem Rolli ins Museum komme, habe ich auf der Webseite nicht gefunden. Also anrufen und fragen.
Öffentliche Behindertenparkplätze gäbe es zwar nicht, aber es sei kein Problem, über die Tiefgarage ins Museum zu kommen. Allerdings hat niemand daran gedacht, dass man die schweren Türen öffnen muss, bevor man in den Fahrstuhl rollen kann. Und wenn niemand da ist, den man um Hilfe bitten kann, bleibt man in der Tiefgarage. Auch schön!

Wir haben die Mitarbeiterinnen darauf angesprochen. Sie wissen, daß dieses Problem da, aber noch ungelöst ist. Hoffentlich überlegt man sich bald eine Lösung und setzt sie um!

Die Toiletten sind sehr dezent im Untergeschoss versteckt. Zum Glück gibt es nette Angestellte, die gern Auskunft geben. Von außen kann man die Tür mit einem Türdrücker öffnen. Aber von innen? Es gibt keinen Türdrücker, um die Tür zu öffnen und keinen Verriegelungsknopf, damit die Leute draußen wissen, daß besetzt ist. Auch hier braucht man jemanden, der oder die vor der Tür „Schmiere steht“

Ich finde es lästig, dass man dauernd Leute um Hilfe bitten muss. Meistens helfen Leute gern. Aber das Gefühl, etwas allein und selbständig zu schaffen, ist auch sehr schön.

Informationen zur Barrierefreiheit auf www.hamburger-kunsthalle.de

Besucher und Besucherinnen im Rollstuhl können die Ausstellungsräume über Rampen und Aufzüge erreichen.

Toiletten für gehbehinderte Besucher befinden sich im Altbau, in der Galerie der Gegenwart und im Hubertus-Wald-Forum.

Für gehbehinderte Besucher stehen kostenlos Rollstühle zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf an den Garderoben.
Information und Kontakt
Tel.: 040 – 428131-213/214
Fax: 040 – 42854-2799

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