Umbau der S- und U-Bahnhöfe in Hamburg viel zu langsam

Von Birgit Brink (28.7.2007)

Hamburg (kobinet) Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, sind bis zum heutigen Tag nur 57 der insgesamt 146 U- und S-Bahnhöfe vollständig barrierefrei erreichbar.

Werden die Umbaupläne so langsam realisiert wie zur Zeit, dann dauert es noch einige Jahre, bis deutlich mehr Stationen als bisher für alle erreichbar sind, so der SPD-Fachsprecher für Behindertenpolitik, Dirk Kienscherf. Eine Sprecherin der Stadtentwicklungsbehörde (Kerstin Feddersen) entgegnete darauf hin, dass die Mittelvergabe unkomplizierter werden solle, damit Umbaupläne schneller realisiert werden können. Warten wir ab, ob sich in naher Zukunft im Interesse der Menschen mit Behinderungen in Hamburg etwas verändern wird. omp

(3.7.2007)

Hamburg (kobinet) Bund, Stadt und Deutsche Bahn wollen nach einem heute veröffentlichten Bericht des Hamburger Abendblattes 9,8 Millionen Euro zur Verfpügung stellen, um einige S-Bahnhöfe in Hamburg attraktiver zu gestalten. Darauf machte Birgit Brink, Autonom Leben e.V. Hamburg, kobinet aufmerksam.

Zunchst geht es in neun Stationen um eine kosmetische Verschönerung (Farbanstrich, Grundreinigung). Dann sollen auch Stationen behindertengerecht ausgebaut und grundsaniert werden.

„Wir haben zunächst mit der Stadt und dem Hamburger Verkehrsverbund ein Sanierungsprogramm für 18 der 54 S-Bahn-Stationen entwickelt. Damit soll die Qualität des Nahverkehrs für unsere Kunden weiter gesteigert werden“, sagte Ute Plambeck von der Bahn.

Autonom Leben hofft, dass bei der Planung der Maßnahmen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen beteiligt werden, damit die S-Bahn für viele Menschen auch tatsächlich besser nutzbar wird. sch

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