Barrierefreies Berlin – Ein Weg vom Wunsch zur Wirklichkeit

Heute las ich die erfreuliche Meldung: „Berlin soll möglichst weitgehend barrierefrei gestaltet werden“. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat gemerkt, dass sich die Bevölkerungsstruktur verändert. Die Bewohner werden immer älter und mehr Menschen sind auf ein barrierefreies Umfeld angewiesen, damit sie so lange wie möglich selbstbestimmt leben können.

Die Senatsverwaltung hat einen „runden Tisch Barrierefreie Stadt“ ins Leben gerufen. „Gemeinsam mit wichtigen Akteuren der Stadt möchten wir die Barrierefreiheit weiter ausbauen und Berlin national und international als barrierefreie Stadt positionieren“, so der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe.

Begonnen wurde mit einem relativ kleinen Projekt: die Betreiber von Weihnachtsmärkten konnten interessiert werden, ihre Märkte barrierefreier zu gestalten.

Im nächsten Jahr will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Touristen in Kooperation mit visitBerlin (offizielles Tourismusportal der Stadt) barrierefreie Modellrouten entwickeln und vermarkten. Berlin soll sich zukünftig als barrierefreie Stadt mit hoher urbaner Lebensqualität national und international positionieren.

Damit bei zukünftigen Bauvorhaben schon im Planungsgeschehen die neuesten Standards zum barrierefreien Bauen berücksichtigt werden, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter dem Titel „Berlin – Design for all“ die Handbücher zur Barrierefreiheit von Gebäuden und für den öffentlichen Freiraum entsprechend der neuen DIN 18040 aktualisiert.

Damit eine Stadt weitgehend lebenswert und attraktiv für alle Bewohner und viele Besucher wird, müssen neue Schritte gegangen, verschiedene Akteure überzeugt und beteiligt werden. Berlin scheint auf einem guten Weg zu sein.

(Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 26.11.2012)

 

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